Bei erhöhtem Blutdruck können schwere gesundheitliche Risiken entstehen. Deshalb sollte man nicht nur auf die ärztlichen Mittel vertrauen, sondern auch selbst versuchen, diese Risiken etwas einzudämmen. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig. Auf jeden Fall ist es sinnvoll, den Blutdruck auch zu Hause regelmäßig zu messen und Protokoll darüber zu führen. Dies macht man am besten mit einem speziell für Patienten erhältlichen Blutdruckmessgerät, welches beispielsweise in Apotheken oder Sanitätshäusern erhältlich ist. Wird festgestellt, dass der Blutdruck zu hoch ist, verschreibt der Arzt normalerweise ein Medikament. Es kann jedoch vorkommen, dass ein Medikament nicht ausreicht. Manche Patienten benötigen drei verschiedene, um ihren Blutdruck wieder zu normalisieren. Besonders in diesen Fällen ist es dringend nötig, seine Lebensführung zu ändern und somit den Blutdruck zu unterstützen.

Eine gesunde und ausgeglichene Lebensweise macht Sinn

Eine große Anzahl der Patienten mit erhöhtem Blutdruck ist gleichzeitig auch übergewichtig. Hier wird dringend geraten, das Gewicht zu reduzieren, denn jedes Kilo weniger senkt den Blutdruck. Auch zu viel Salz wirkt sich ungünstig auf den Blutdruck aus. Es sollte also sehr darauf geachtet werden, dass die tägliche Salzmenge 5 Gramm nicht übersteigt. Hierzu zählen auch die versteckten Salze, die sich in den Nahrungsmitteln bereits befinden. Zudem sollte auch fettarm gegessen werden. Besonders auf gesättigte Fettsäuren, die in Fleisch oder Butter vorkommen, sollte verzichtet werden. Im Gegensatz dazu ist es ratsam, täglich frisches Obst und Gemüse zu essen. Patienten, die viel Obst und gemüsehaltige Speisen zu sich nehmen, können dadurch ihren Blutdruck aktiv unterstützen. Auch der Genuss von Alkohol und Tabak sollte vermindert werden. Alkohol lässt den Blutdruck über längere Zeit ansteigen, daher sollte am besten ganz darauf verzichtet werden. Als weitere Maßnahme zur Unterstützung für die Blutdrucksenkung wird regelmäßige Bewegung empfohlen. Hier sollte das körperliche Training jedoch auf die individuellen Möglichkeiten jedes einzelnen Patienten zugeschnitten sein. Bei Stress und Hektik im Beruf sollten zudem regelmäßige Entspannungspausen eingelegt werden. Hierzu bieten sich zum Beispiel autogenes Training, Yoga oder Meditation an.

Bild: RB-Pictures – Fotolia

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